"Da sind wir dabei"

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Seit Jahren vollzieht sich eine schleichende Aushöhlung des Sonn- und Feiertagsschutzes. Immer mehr Wirtschaftsbereiche werden für die Arbeit an diesen Tagen vereinnahmt. Dieser Entwicklung zur „Rund-um-die-Uhr-Gesellschaft“ stellen wir uns entgegen. Wir fördern den freien Sonntag als gemeinsamen Zeitanker für die Menschen.
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Viele Banken haben leider bislang keine Konsequenzen aus den Hinweisen auf die durch die eigenen Rohstofffonds verstärkte weltweite Hungergefahr gezogen. Im Gegenteil, diese Banken setzen damit nicht nur das Leben von armen Menschen in Entwicklungsländern aufs Spiel, sondern auch ihren guten Ruf.

Wir als Kunden sind mitverantwortlich, wenn solche Spekulationen das Leben vieler Menschen weltweit gefährden. Nicht die Augen verschließen kann die Device sein, sondern Verantwortung übernehmen.

Durch die Emailaktion können sie ihrer Bank deutlich signalisieren, dass sie mit Nahrungsmittelspekulationen nicht einverstanden sind. Helfen sie mit, dass auch ihre Hausbank die Spekulation mit Lebensmittel einstellt.

Bündnis Sockelrente

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Die aktuelle Rentendiskussion weist bisher keine schlüssigen Konzepte auf, wie sich Altersarmut in Zukunft verhindern lässt. Das betrifft insbesondere Langzeitarbeitslose, Versicherte mit unterbrochenen Erwerbsbiografien und im Niedriglohnbereich, mit langer Familientätigkeit, Erwerbsgeminderte und kleine Selbstständige. Aber auch alle anderen zukünftigen Rentnerinnen und Rentner sorgen sich zu Recht um ihre Alterseinkünfte.

Das Rentenmodell der katholischen Verbände gibt eine zukunftsfähige Antwort auf die Herausforderungen. Ziele des Rentenmodells sind die soziale Sicherheit im Alter und die Stärkung des solidarischen Ausgleichs in der Gesellschaft. Mit diesem Modell bringen die katholischen Verbände folgende Forderungen zur Weiterentwicklung der gesetzlichen Rentenversicherung in die politische Diskussion ein:
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Ein Grundeinkommen ist ein Einkommen, das eine politische Gemeinschaft bedingungslos jedem ihrer Mitglieder gewährt. Es soll

  • die Existenz sichern und gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen,
  • einen individuellen Rechtsanspruch darstellen sowie
  • ohne Bedürftigkeitsprüfung und
  • ohne Zwang zu Arbeit oder anderen Gegenleistungen garantiert werden.

Das Grundeinkommen stellt somit eine Form von Mindesteinkommenssicherung dar, die sich von den zur Zeit in fast allen Industrienationen existierenden Systemen der Grund- bzw. Mindestsicherung wesentlich unterscheidet. Das Grundeinkommen wird erstens an Individuen anstelle von Haushalten gezahlt, zweitens steht es jedem Individuum unabhängig von sonstigen Einkommen zu, und drittens wird es gezahlt, ohne dass eine Arbeitsleistung, Arbeitsbereitschaft oder eine Gegenleistung verlangt wird.

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Um die Perspektive für die Pflege in Deutschland zu verbessern, fanden sich vor einem Jahr 10 Verbände, darunter die KAB Deutschlands, im „Bündnis für gute Pflege“ zusammen. Sie fordern, dass die Bundesregierung langfristig Vorsorge für ein würdevolles Leben im Falle der Pflegebedürftigkeit trifft. Unterstützen Sie das Bündnis mit Ihrem „Ein-Satz“ für gute Pflege. Wir geben Ihnen eine Stimme.
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Die KAB ist Mitglied im Trägerkreis der Kampagne "Streuer gegen Armut", die sich in Deutschland für die Einführung einer Finanztransaktionssteuer (FTS) stark macht. Bislang gab es keine Besteuerung von Finanzprodukten. Das wird sich jetzt, dank des jahrelangen Drucks durch die Zivilgesellschaft in vielen europäischen Ländern, ändern: Am 22.1.2013 gaben die Finanzminister der Europäischen Union den Weg frei für die Einführung einer Finanztransaktionssteuer durch diejenigen Staaten, die dazu im Rahmen der sogenannten "enhanced cooperation" bereit sind. Aktuell handelt es sich dabei um 11 Staaten, die zusammen ca. 60 % der europäischen Wirtschaftsleistung erbringen, weitere Staaten dürften folgen, wenn eine erfolgreiche Umsetzung der Steuer erfolgt ist.
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Fehlende Kita-Plätze, geschlossene Bibliotheken, mangelhafter Nahverkehr – der öffentlichen Hand fehlt das Geld für wichtige Investitionen und Leistungen. Dem stehen gigantische private Vermögen entgegen. Sie müssen verstärkt an der Finanzierung unseres Gemeinwesens beteiligt werden: mit einer einmaligen Vermögensabgabe und einer dauerhaften Vermögensteuer. Das Bündnis "UmFAIRteieln - Reichtum besteuern" ist ein Zusammenschluss von Nichtregierungsorganisationen und zivilgesellschaftlichen Initiativen. Wir sind dabei und kämpfen gegen den Sozialabbau und für eine gerechte Steuerpolitik