Krisen gerecht bewältigen

reisst die steuer rum
Die obersten 10 % der Haushalte besitzen mehr als die Hälfte des gesamten Nettovermögens. Und sie werden zunehmend reicher. Die untersten 10 % haben Schulden und werden immer ärmer. Überflüssiger Reichtum wird in hochspekulative Finanzprodukte investiert – bis der Crash kommt und der Ruf nach der Rettung durch den Staat immer lauter wird. Während mit Staatsgeldern die Spekulanten und Banken gerettet werden, müssen die kleinen Leute die Folgen der Krisen durch höhere Steuern und Sozialabbau bezahlen. Das ist ungerecht! Segel setzen für eine gerechte Steuerpolitik!


Kurswechsel: Erhöhung des Spitzensteuersatzes auf 50 Prozent! Wiedereinführung der Vermögenssteuer! Finanztransaktionssteuer in ganz Europa und Schließung der Steueroasen! Keine Finanzprodukte ohne behördliche Prüfung und Zulassungen!

In die Zukunft investieren!

reisst die steuer rum

Während die Reichen immer größere Vermögen anhäufen, steigt die Staatsverschuldung an. Den Staatsschulden steht gleichviel Vermögen in der Hand derer gegenüber, die von den Zinsen, die der Staat zahlen muss, profitieren. Privater Reichtum von wenigen und leere öffentliche Kassen sind so zwei Seiten einer Medaille. Sie sind das Ergebnis einer neoliberalen Politik, die den Märkten alles und der öffentlichen Hand nichts zutraute und den angeblichen „Leistungsträgern“ Steuergeschenke machte. Jetzt stehen wir vor dem Scherbenhaufen dieser ungerechten Politik. Staatschulden sind nicht per se schlecht, sondern es kommt darauf, was damit finanziert wird.


Kurswechsel: Wir brauchen einen starken, handlungsfähigen Staat, denn nur die Reichen können sich einen schwachen Staat leisten. Investitionen in eine gute Bildung für alle, in eine nachhaltige Infrastruktur und in erneuerbare Energien sind notwendig, denn sie kommen uns und kommenden Generationen zugute!