Ihr Beispiel

Gerne veröffentlichen wir im Internet ihre Aktionen und Aktivitäten zum Thema „Nachhaltig leben und arbeiten – Klug kaufen“. Schicken sie uns entsprechende Informationen, Fotos, Berichte und Hinweise an horst.erlenkoetter@kab.de

Willkommen sind auch Rückmeldungen zum Arbeits- und Lesebuch „Klug kaufen“. Was gefällt Ihnen? Was können wir besser machen? Wo haben Sie das Arbeits- und Lesebuch genutzt und welche Resonanz gab es? Haben sie generell Anregungen für uns?
Per E-Mail an michael.schaefers@kab.de

Zwie Beispiele aus der Arbeitshilfe

KAB Bamberg
Spekulation tötet Menschen - Das Wetten auf Lebensmittel

Petition an den Deutschen Bundestag zu Lebensmittelspekulationen

Der Diözesanverband Bamberg der KAB organisiert aktuell eine Unterschriftenaktion gegen die Spekulation mit Nahrungsmitteln. Gesucht werden viele Unterstützer/innen. Die Petition richtet sich an den Deutschen Bundestag und soll bis zum 1. Mai dieses Jahres wieder an die KAB Bamberg zurückgeschickt werden.

Der Hunger in der Welt nimmt durch die hohen Lebensmittelpreise zu. Viele Menschen in den armen Ländern dieser Erde müssen 80 Prozent ihres Einkommens für Lebensmittel ausgeben. Im Vergleich dazu: In den reichen Industrieländern sind es 10 bis 20 Prozent. Preissteigerungen für Getreide werden dann schnell zu einer existentiellen Bedrohung. 2011 waren Weizen, Mais und Reis im weltweiten Durchschnitt nach Abzug der Inflation 150 Prozent teurer als im Jahr 2000. Allein 2010 wurden durch höhere Nahrungsmittelpreise 40 Millionen Menschen zusätzlich in den Hunger und die absolute Armut vertrieben. Die Spekulationen mit Lebensmitteln wie Mais, Soja, Weizen an den Rohstoffbörsen dieser Welt stehen im dringenden Verdacht, Mitverursacher dieser  Zunahme an Hunger in der Welt zu sein.

Obwohl Banken und Versicherungen jeden Verdacht von sich weisen: Es gibt immer mehr stichhaltige Beweise, dass die Geldanlage auf den Märkten für Rohstoffe und Lebensmittel Hunger verursacht. Die Belege reichen nach Ansicht von foodwatch und vielen anderen aus, um den Missbrauch der Rohstoffbörsen für die Kapitalanlage zu verbieten. Solange die beteiligten Finanzunternehmen nicht in der Lage sind, die Unschädlichkeit ihres Tuns zu beweisen, ist es rechtlich geboten, dass Regierungen und Aufsichtsbehörden alles tun, um mögliche Gefahren für Leben und Gesundheit der Menschen in den Armutsländern durch die Rohstoffspekulationen abzuwenden. Es ist auch möglich, online abzustimmen.

Weitere Informationen bei:
KAB Bamberg e.V. Ludwigstraße 25, 96052 Bamberg
Telefon: 0951/9169111

KAB Fulda
11 Jahre KAB Kaffee - Vom kleinen Pflänzchen bis zur Tasse Kaffee

Kein Risiko scheute die KAB Rhön/Vogelsberg als sie im Jahr 2000 „grünes Licht“ für ein neues Projekt gab: ein eigener KAB Kaffee. Seit Juni 2001 ist „Nueva Armonía“ auf dem Markt. Und das „Risiko“ hat sich gelohnt. Von Anfang an pflegte die KAB persönlichen Kontakt zu den Campesinos/as in Guatemala und begleitete die Kleinbauerngenossenschaften während der Zertifizierungsphase zum Fairen Handel wie später auch bei der Umstellung von konventionellem Anbau zur organischen Produktion. Nicht nur mit ruhigem Gewissen, sondern auch mit Zufriedenheit können Konsumenten den qualitativ hochwertigen und geschmacklich vorzüglichen Kaffee „in Harmonie“ mit sich selbst und den Kleinbauern in Guatemala genießen.

Zu den Vorteilen aus dem Fairen Handel und der organischen Anbauweise profitierten die Menschen in einer der ärmsten Gegenden der Welt von der Partnerschaft zur KAB. Vor Ort, begleitet durch die MTC (Movimiento Trabajadores Campesinos, San Marcos, Guatemala), wurde insbesondere die Bildungsarbeit unterstützt. Die Vertiefung von Kenntnissen in der Landwirtschaft, insbesondere auch mit Blick auf Alternativen zum Kaffeeanbau, und die Befähigung zur politischen Beteiligung in den Kommunen stehen dabei im Mittelpunkt. Die Unterstützung von nationaler wie internationaler Vernetzung wie auch die arbeitsrechtliche Beratung, Vertretung und Begleitung der häufig in sklavenähnlichen Verhältnissen tätigen Landarbeiter sind weitere Schwerpunkte der Zusammenarbeit parallel zu dem „Handelsgeschäft Kaffee“.

„Vom Handel mit dem KAB Kaffee Nueva Armonía profitieren weit über 200 Familien direkt und tausende Menschen, meist Mayas, im guatemaltekischen Hochland durch die Zusammenarbeit mit dem Partnerverband MTC“ wirbt die KAB im Bistum Fulda.
Nähere Informationen, wie auch ein Angebot für den in 250 g Schlauchbeuteln verpackten Arabica Röstkaffee (gemahlen und Bohne) wie auch für entsprechenden Espresso, sind zu erhalten vom:
Solidaritätswerk der KAB Fulda e.V.
Agnes-Huenninger-Str. 1
36041 Fulda
Telefon: 0661-73433
Fax: 0661-79349
Mail: solidaritaetswerk@kab-fulda.de